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Bondage (Fesselspiele)

Eine der klassischen härteren sexuellen Praktiken bei Heteros wie bei Schwulen ist Bondage, was mit dem Oberbegriff Fesseln beschrieben werden kann. Es widerspiegelt das Vergnügen an Rollenspielen und dem Ausleben von Dominanz und Unterwerfung. Das kennen wir ja alle aus Kindertagen als wir noch Räuber und Gendarm oder Cowboy und Indianer gespielt haben. Dabei gibt es viele Utensilien, die man einsetzen und viele Szenarien, die man umsetzen kann. Handschellen, Knebel, Seile, Käfige, Lederfesseln, ja sogar Frischhaltefolie dienen dazu, sein Gegenüber zu fesseln, die Bewegungsfreiheit  einzuschränken. Dazu kann auch das Verbinden der Augen, Überziehen einer Maske, wie auch die Knebelung des Mundes gehören.

Der Reiz besteht oft nicht in der direkten Ausübung sexueller Handlungen, sondern in der Übernahme oder Abgabe von Kontrolle, darin, sich zu unterwerfen, auszuliefern oder eben Dominanz auszuüben. Diese Spielart setzt viel Vertrauen in seinen Partner voraus. Die eigenen Grenzen müssen dabei respektiert werden und werden am besten auch zum Voraus gemeinsam besprochen.

Es ist eine gute Idee, zum Voraus ein Codewort oder Zeichen zu vereinbaren, womit Handlungen sofort unterbrochen werden können. Besonders ist auf die Blutzirkulation zu achten, es ist ratsam Bondage-Sessions je nach Intensität der Fesselung zu limitieren. Seile sollten nicht einschneiden, also nicht zu dünn sein, am besten verwendet man Seile aus Baumwolle und nicht solche aus Synthetik oder Metall.