Impotenz, erektile Dysfunktion, Erektionsproblem…
Bezeichnungen für ein und dasselbe Problem, das jeden dritten Mann über 40 betrifft und die Lebensqualität der Betroffenen, wie deren Partner stark beeinträchtigt. Es gibt Lösungen für dieses Problem. Damit diese gefunden werden können, muss der Betroffene zuerst überhaupt einmal mit einer Fachperson darüber reden.
Potenzstörungen liegen vor, wenn der Penis trotz sexueller Erregung keine Erektion bzw. nicht genug Steifigkeit erlangt.
Wenige Männer kennen ihren “intimen Mechanismus”, der zur Erektion führt. Dafür wimmelt es von allerlei mythische Erklärungen. Wir legen hier alles mal auf den Tisch, damit einfacher darüber gesprochen werden kann.
Die Funktionsweise des Penis ist soweit sehr simpel. Die Schwellkörper im Penis können mit Schwämmen verglichen werden, allerdings besteht dieser Schwamm aus unzähligen kleinen Muskelzellen, die nicht der willentlichen Kontrolle unterworfen sind und werden von einer Bindegewebekapsel umfasst. Wenn diese Muskelzellen sich entspannen, strömt Blut widerstandslos in die Hohlkörper des Schwellkörpers, die Löcher des Schwammes. Je mehr Blut sich ansammelt, desto stärker werden die blutabführenden Gefässe gegen die Schwellkörperwand gepresst. Dadurch staut sich das Blut und führt zu einer Erektion, die eine Penetration ermöglicht.
Wenn sich nun umgekehrt die Muskelzellen zusammenziehen, wird das Blut aus den Hohlräumen gepresst und der Schwanz wird schlaff.
Auch Erektionsstörungen können einfach erklärt werden: Krankheiten, die die arterielle Blutzufuhr verändern, können zu Erektionsproblemen führen. Ein erhöhter Cholestrinspiegel kann zum Beispiel das Innere der Blutgefässe verändern, wodurch der Blutfluss behindert wird. Psychische Probleme, Ängste und Stress führen zu Verspannungen, die Muskelzellen ziehen sich zusammen, die Hohlkörper können sich nicht mehr füllen und der Schwanz wird nicht steif.
Die Erektion ist also auch ein wichtiges Messinstrument für die Gesundheit unserer Psyche und des Stoffwechselapparates. Sprich auch deshalb mit deinem Arzt darüber oder lasse dich beim Checkpoint beraten. Dann kann dir geholfen werden und du eroberst deine Lebensqualität zurück.