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PEP (HIV-Postexpositions-Prophylaxe)

“Ich hatte eine Risikosituation in den letzten 3 Tagen”

  • Warst du einem reellen HIV-Infektionsrisiko ausgesetzt?
  • aktiver oder passiver Analverkehr ohne Kondom oder das Kondom riss
  • Sperma in den Mund bekommen oder geschluckt
  • Unsicherheit bezüglich Risiko beim Dildo-Tausch ohne Desinfektion oder du wurdest gefistet ohne Handschuhe

Falls ja, lass dich innerhalb von 72 Stunden beraten. Gegebenenfalls wird dir eine PEP (HIV-Postexpositions-Prophylaxe) verordnet. PEP ist eine vorbeugende, medikamentöse Behandlung mit antiretroviralen Medikamenten, die das Risiko einer allfälligen Infektion mit HIV um 90% senken. Der Erfolg ist umso besser, je schneller nach einer Risikosituation mit der Behandlung begonnen wird. Die Kosten werden von der Krankenkasse getragen.

Checkpoint Zürich hat extra am Sonntag von 16  bis 20 Uhr geöffnet!

Nachteile und Grenzen von PEP

Oft ist es schwierig, innerhalb von 72 Stunden zu einer PEP-Behandlung zu kommen, gerade wenn man in den Ferien oder sonst auf Reisen ist. PEP wird heute in den Spitälern vieler Ländern angeboten. Nicht zögern und danach fragen und nicht deine Rückreise abwarten!